Ein unabhängiges Kulturmagazin über Serien, Sequels und Verfilmungen. Wir zeigen und verbreiten keine Filme oder Serien und haben nichts mit der früheren Website unter dieser Domain zu tun.

Termine

Termine

Über eine Serie zu sprechen ist ebenso reizvoll, wie sie anzusehen. Dafür gibt es verschiedene Treffen: von großen Vorführungen bis zu kleinen Clubs, in denen man einen ganzen Abend über eine einzige Folge redet. Hier beschreiben wir die Formate solcher Veranstaltungen und einen Plan, nach dem Sie Ihren eigenen Serienabend zu Hause gestalten können.

Eine Folge, über die man gemeinsam gesprochen hat, bleibt anders im Gedächtnis. Die Frage eines anderen öffnet in einer bekannten Geschichte manchmal eine Tür, die Sie nicht bemerkt hatten.

— Randnotiz

So ist die Rubrik aufgebaut: Wir beschreiben Formate von Treffen und erstellen keinen Veranstaltungskalender. Termine, Orte und Teilnahmebedingungen erfragen Sie bitte bei den Veranstaltern.

Welche Veranstaltungen es zu Serien und Film gibt

Fünf Formate, denen man am häufigsten begegnet.

Festivalvorführung

Manche Festivals zeigen nicht nur Filme, sondern auch die ersten Folgen von Serien. Das ist eine seltene Gelegenheit, eine Episode auf der großen Leinwand zu sehen und zu erleben, wie ein voller Saal darauf reagiert.

Analysen

Retrospektive

Eine Vorführungsreihe zu einem Genre, einer Epoche oder einer Form, etwa der Situationskomödie. An einer Retrospektive lässt sich gut ablesen, wie sich die Kunstgriffe im Lauf der Zeit verändert haben.

Geschichte

Filmclub

Ein regelmäßiges Treffen, bei dem man erst schaut und dann diskutiert. Eine gute Moderation hält keinen Vortrag, sondern hilft den Teilnehmenden, einander zuzuhören.

Themenwege

Vortrag über Dramaturgie

Eine Einführung darin, wie Handlung, Bogen und Szene aufgebaut sind. Nach einem solchen Vortrag sieht man vertraute Folgen als Konstruktion und nicht nur als Geschichte.

Menschen & Rollen

Club für Lesende und Zuschauende

Ein Treffen, bei dem man ein Buch mit seiner Verfilmung vergleicht: erst lesen, dann schauen und schließlich darüber streiten, was gelungen und was verloren gegangen ist.

Verfilmungen (auf Russisch)

Wie Sie einen Serienabend zu Hause organisieren

  • Einigen Sie sich auf die Form: Alle schauen vorher allein, oder Sie treffen sich und schauen gemeinsam. Für eine Serie ist die erste Variante praktischer, die zweite lebendiger.
  • Wählen Sie die Portion für ein Treffen: eine Folge, mehrere Folgen oder eine ganze Staffel. Je kleiner die Portion, desto ausführlicher das Gespräch.
  • Vereinbaren Sie gleich die Spoiler-Regel: Besprochen wird nur, was alle schon gesehen haben; wer vorausgeschaut hat, schweigt über das Weitere.
  • Schauen Sie nur über legale Quellen – im Kino, im Fernsehen oder auf Plattformen mit Vorführrechten.
  • Bereiten Sie zwei oder drei Fragen aus der Rubrik „Analysen“ vor: Was will die Hauptfigur, wo liegt die Wendung, was hat sich bis zum Ende der Folge verändert?
  • Lassen Sie alle zu Wort kommen. Beginnen sollte, wem die Folge am wenigsten gefallen hat – so wird das Gespräch nicht zum Chor der Zustimmung.
  • Notieren Sie zum Schluss eine Frage, die die Folge offen gelassen hat, und kommen Sie beim nächsten Treffen darauf zurück, wenn Sie die Fortsetzung gesehen haben.
  • Analysen

    Eine Anleitung zur Analyse einer Episode und eine Tabelle ihrer Bausteine: Auslöser, Bogen, Cliffhanger, Wiederholung, Rückblende, Staffelfinale.

  • Themenwege

    Lesewege nach Formen – Sequels, Verfilmungen, Sitcoms, Anthologien, Miniserien – und ein kurzer Weg für den Einstieg.

  • Menschen & Rollen

    Wer hinter einer langen Geschichte auf dem Bildschirm steht: Rollen vom Drehbuch bis zur Musik und zwei Namen aus unserer Chronik.

Quellen

  • Nachschlagewerke zur Literatur- und Filmgeschichte
  • Glossare zur Film- und Fernsehdramaturgie (in allgemeinen Begriffen)

Die historischen Angaben stützen sich auf Nachschlagewerke zur Literatur- und Filmgeschichte. Dramaturgische Begriffe werden je nach Schule etwas unterschiedlich ausgelegt; deshalb erklären wir sie in allgemeinen Worten und ohne Bezug auf bestimmte Produktionen.